Präsent für Papa.

Alles Gute zum Geburtstag, Papi! Ich hoffe, du hast noch ein Stück von deiner Malakofftorte übrig.

Weil wir ja jetzt nicht mehr alle zusammen wohnen, haben wir Papas Geburtstag schon am Sonntag gefeiert. (English version.) Also hat bei uns nicht nur die erste Kerze am Adventskranz gebrannt.

Malakofftorte ist eine sehr österreichische Torte. Sie ist nicht besonders schwer zu machen. Man braucht nicht mal einen Ofen. Ich habe eine kleine Torte in meiner Mini-Springform mit 18 cm Durchmesser gemacht. Man macht eine Creme aus

2 Eigelb
75 g geschälte und fein geriebene Mandeln
65 ml Schlagobers/Sahne
100 g Staubzucker
75 g Margarine

indem man zuerst die Margarine cremig rührt und dann nach und nach Zucker, Eigelb, Mandeln und Schlagobers dazurührt. SIe sollte sehr steif sein.
Außerdem braucht man eine Packung Biskotten (das sind Löffelbiskuits) und eine große Tasse starken Kaffee, vermischt mit ordentlich Rum.

Die Springform legt man mit Backpapier aus. Dann schichtet man die Torte. Ich liebe dieses Schichten, das macht einfach Spaß. Zuerst eine Schicht Biskotten, in den Kaffeerum getunkt. (Wirklich nur kurz eingetunkt! Die saugen schon genug auf. Wenn man sie zu lange einlegt wird die ganze Torte matschig.) Außerdem macht man noch einen Tortenrand mit halben Biskotten. (Diese aber nicht eintunken.)

Und dann kommt da drauf etwa ein Zentimeter von der Creme. Dann wieder getunke Biskotten. Und Creme. Und mit getunkten Biskotten schließt man ab.
Der Kuchen sollte über Nacht im Kühlschrank ruhen und durchziehen. Dann kann er gestürzt werden. Und mit Schlagobers verziert werden – Ich habe einfach noch eine schöne glatte Schicht oben draufgemacht. Mahlzeit!

So cremige Torten sind ja absolut nicht mein Geschmack, aber mein klitzekleines Stück war sehr lecker. Und ich freue mich, dass sie auch Papa sehr geschmeckt hat.

Aber das war natürlich nicht mein einziges Geschenk! Ratet mal, was das ist.

Papa hat’s sofort gewusst. Natürlich! Ein schönes, leckeres, knuspriges Bauernbrot mit Sauerteig.

Papi, ich hoffe, du hast einen sehr schönen Tag. Ich hab dich lieb. Danke, dass du alle meine Möbel mit mir zusammenbaust. Danke, dass du mich so oft nach Hause bringst. Danke, dass du mich wissen lässt, dass ich immer anrufen kann. Danke für dein tolles Kochen. Und für deine tollen Gene! (Wir haben wirklich tolle Gene, mein Bruder und ich. Eine super Gen-Mischung.) Danke für alles!

(Eine Drucker-freundlichere Version des Rezepts gibt’s hier.)

1 Comment (+add yours?)

  1. Elias
    Dec 04, 2011 @ 23:49:03

    Ich bin gerade eben durch Zufall auf den Blog gekommen. Gefaellt mir sehr.

    Reply

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